Caol Ila

Caol Ila 2013/2021 Signatory Vintage Very Cloudy 0,7 l
Der Caol Ila 2013/2021 aus der "Very Cloudy"-Serie von Signatory Vintage wurde nicht kühlfiltriert und nicht gefärbt. Er ist auf 950 Flaschen limitiert!
42,90 EUR
61,29 EUR pro l
inkl. 19% MwSt. zzgl. Versand
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Caol Ila 2010/2021 Signatory Vintage 0,7 l
Der Caol Ila 2010/2021 vom unabhängigen Abfüller Signatory Vintage wurde nicht gefärbt. Er reifte für 10 Jahre in Hogshead Fässern und wurde mit 43% vol. Alkohol in die Flasche abgefüllt.
48,90 EUR
69,86 EUR pro l
inkl. 19% MwSt. zzgl. Versand
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Die Destillerie Caol Ila – „Der Sound Islays“ – liegt im nördöstlichen Teil Islays, nur rund fünf Kilometer von Bunnahabhain entfernt. Sie liegt oberhalb des Islay-Sunds und liefert damit eine großartige Aussicht auf die Paps of Jura, drei rund 750 Meter hohe Berge auf der Isle of Jura. Gegründet wurde die Brennerei 1846 von Hector Henderson, der auch Eigentümer der alten Camlachie Distillery in Glasgow war. Die Caol Ila Distillery wurde mehrfach verkauft, stillgelegt, ausgebaut und wieder verkauft bis nach den Kriegen der Aufstieg der Brennerei zur heute größten auf Islay begann. Anfang der 1970er-Jahre wurde die Anzahl der Stills auf insgesamt sechs verdreifacht und abgesehen vom Lagerhaus wurde die gesamte Anlage neu aufgebaut. Mittlerweile wird ein Produktionsvolumen von bis zu 6,5 Millionen Litern Rohbrand jährlich erreicht. Zwar fließt das Gros der Jahresproduktion in die Blends des heutigen Eigentümers Diageo (und damit vor allem in Johnnie Walker, den weltweit meistverkauften Scotch Whisky), mittlerweile erfreuen sich aber auch diverse Caol Ila Malt Whiskys großer Beliebtheit. Neben dem Kernsegment der 12- und 18-jährigen Versionen, sowie regelmäßigen Cask Strength-Abfüllungen, finden sich auf dem Markt auch häufig Single Cask Whiskys der Caol Ila Distillery.

Die Produktion

Die Caol Ila Distillery bezieht – wie viele andere auf Islay – ihr Malz von der Port Ellen Mälzerei im Süden der Insel. Es hat üblicherweise einen mittleren Phenolgehalt von 30 ppm. Im über elf Tonnen fassenden Maischbottich wird es mit Wasser aus dem Loch nam Bam vermischt. In den zehn Fermentern vergären anschließend zeitgleich über 600,000 Liter Maische. Acht der großen Gärbottiche bestehen aus Holz, die anderen beiden sind aus Edelstahl gefertigt. Sie werden im englischen als Washbacks bezeichnet – die Würze nennt man dann die Wash. Sie findet bei Caol Ila als nächstes ihren Weg in die Wash Stills. Die drei Anlagen werden genauso wie die drei Spirit Stills bei Caol Ila indirekt mit Dampf beheizt. Caol Ila war die erste Brennerei auf Islay, die diese Technik einsetzte. Die drei Spirit Stills, die die „Low Wines“ genannte Flüssigkeit zum zweiten Mal destillieren, verarbeiten zeitgleich fast 100,000 Liter des rund 20 Vol.-% Alkohol enthaltenden Vorprodukts. Die Lagerung findet dann bei Caol Ila fast ausschließlich in amerikanischen Eichenfässern statt, nur sehr selten werden auch Sherryfässer verwendet. Schon in den 1980er-Jahren begann man bei Caol Ila, auch mit ungetorften Whiskys zu arbeiten. Diese sind jedoch weniger bekannt. Früher wurden sie fast ausschließlich in Blends verarbeitet, später kamen diese „Highland Caol Ila“ genannten Whiskys auch für den Endverbraucher in den Handel. Heute gibt es – gewissermaßen als Nachfolger – die Caol Ila Unpeated (, die nicht komplett ungetorft sind).

Die Herkunft

Die Insel Islay ist mit 620 km² und etwa 3500 Einwohner recht klein. Gleichzeitig ist sie weltbekannt für Whisky. Früher residierten die Regionalkönige, die „Lords of the Isles“, auf der Insel. Heute zählt man Islay zu den Inneren Hebriden, zu denen beispielsweise auch Isle of Skye und die Isle of Mull gehören.

Islay ist übersät von Torfmooren, weshalb üblicherweise auch der Whisky einen hohen Phenolanteil aufweist. Zwar verhindert der Golfstrom große Temperaturabfälle, gerade im Winter peitschen aber atlantische Winde das Salzwasser aufs Land. Auch diese Salzigkeit findet sich oft in den Abfüllungen der Insel. Besonders bei den im Süden der Insel hergestellten Whiskys dominieren die Aromen von Iod, Salz und Torf. Bruichladdich und Bunnahabhain weiter im Norden verwenden Quellwasser, bevor es mit Torf in Kontakt kam. Bowmore ist mit knapp 900 Einwohnern die größte Ortschaft der Insel, die zwar am Wasser des Loch Indaal liegt, dennoch befindet sie sich verhältnismäßig zentral auf Islay. Der dort hergestellte Whisky liegt auch geschmacklich zwischen den Torfmonstern des Südens und den weicheren, floraleren Whiskys des Nordens.

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