Auchentoshan

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Aussprache: [ochen-tóschen], Ecke des Feldes. Nicht ohne Grund hält die Brennerei Auchentoshan daran fest, ihre Malts dreimal zu brennen und damit der ursprünglichen Art und Weise der Whisky-Destillation zu folgen. Nur so ist der für Auchentoshan typische Whisky-Charakter aus leichter Würze und Tiefgang zu erzielen.

Die filigranen Aromen dieses Whiskys für Kenner werden von einer sanften Nuss-Note und einem süßen Hauch von Mandarinen und Zitrusfrüchten getragen. Zusätzliche Aromen nimmt der Auchentoshan -Whisky durch Varianten des Finishing auf. Die Nachlagerung erfolgt beispielsweise für einige Wochen, Monate oder auch Jahre in Oloroso- und Bourbonfässern oder anschließend in anderen, gebrauchten Sherry Fässern. Im Abgang hat dieser Single Malt einen leichten Körper – trocken, weich und mild.

Herstellung des Auchentoshan-Whiskys

Die Brennerei Auchentoshan verwendet für ihre Produktion ausschließlich Wasser aus den Kilpatrick Hills. Die Maische wird nur minimal getorft, um den Rauchanteil des Whiskys niedrig zu halten. Ein Torf aus der lokalen Naturwelt der Lowlands ist weich und locker und lässt sich entsprechend gut dosieren. Auchentoshan arbeitet mit einem Maischbottich (mash tun) aus Edelstahl und sieben Gärbottichen (wash backs), von denen drei aus leicht und intensiv zu reinigendem Edelstahl und vier aus Douglasienholz bestehen, das besonders widerstandsfähig gegen Pilzbefall ist.

Destilliert wird dreifach. Zunächst in einer wash-, dann in einer intermediate- und zum Schluss in einer spirit still.

Nachdem das Destillat den intermediate still durchlaufen hat, muss es, bevor es in die Fässer abgefüllt werden darf, den Spirit Still - auch Spirit Safe genannt - durchfließen. Der Spirit Safe ist ein vom Zoll verplombter Glaskasten, der durch einen Hebel von außen bedient wird. Die Abfüllung erfolgt erst nach der Freigabe durch einen Zollbeamten.

Der Brennmeister vor dem Spirit Safe hat zwar keinen direkten Zugriff auf das einfließende Destillat, kann es aber durch Messungen des Alkoholgrades in Abhängigkeit von Dichte und Temperatur untersuchen und gegebenenfalls Wasser zuführen. Sein Können wirkt sich auf das Gelingen eines hervorragenden Whiskys gravierend aus.

Durch die Dreifachdestillation liegt der Alkoholgehalt des Produktes bei extrem hohen 80% bis 82,5 %. Vor dem Abfüllen in die Fässer und dem damit beginnenden Reifungsprozess reduziert man den Alkoholgehalt durch Verdünnen mit Wasser auf 63,5 %, was als ideale Reifungsstärke gilt. Die Endprodukte der Destillerie Auchentoshan haben nach der Abfüllung in Flaschen zwischen 40 % Vol. und 57,2 % Vol. Alkohol.

Historie der Auchentoshan Destillerie

Viele Stationen hatte die Destillerie Auchentoshan zu überwinden bis sie zu dem wurde, was sie heute ist: eine der erfolgreichsten und letzten Brennereien in den Lowlands von Schottland. Unter dem Namen Duntocher Distillery, von John Bulloch erbaut, fand sie im Jahr 1800 erstmals Erwähnung. Die Gründung der Auchentoshan Destillerie ist auf das Jahr 1823 datiert.

Im Jahr 1941, während des Zweiten Weltkrieges, wurde die Brennerei bei einem deutschen Fliegerangriff zerstört. Die brennenden Whiskybestände versanken dabei in den Fluten des Clyde. Erst nach dem zweiten Weltkrieg – 1948 - wurde die Brennerei wieder aufgebaut, so dass am 3. Februar 1948 die Produktion erneut in Betrieb gehen konnte. Heute gehört Auchentoshan der Morrison Bowmore Distillers Ltd. und ist dem japanischen Whiskygiganten Suntory angegliedert.

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